Wiktoria's Life

#29daysofblogging – FINALE

Kaum zu glauben aber wahr… Die #29daysofblogging Challenge ist zu Ende, der Monat ist vorbei. Zeit für ein Resümee.

Zuallererst möchte ich Nia von http://butfirstcreate.com/ für diese tolle Aktion danken! Ich bin am 1. Februar drauf gestoßen und war sofort neugierig. 29 Tage jeden Tag bloggen? Schaffe ich das? Ich hatte so meine Bedenken. Wird mir das Bloggen nicht zuwider? Vergraule ich vielleicht Leser denen jeden Tag ein Post zu viel ist? Ohne Vorlaufzeit (wie einige andere Teilnehmer sie hatten) habe ich mich auf das Projekt gestürzt.

Was nehme ich nach 29 Tagen mit?

Ich blicke auf 29 enorm spannende, herausfordernde und tolle Tage zurück. Aber auch auf Tage der Zweifel, des Schweinehundes und des Stresses. Und vor allem blicke ich auf 29 ganz verschiedene Beiträge zurück!

In erster Linie habe ich dank dem Projekt viele tolle Menschen kennengelernt. Ohne #29daysofblogging hätte ich Euch womöglich gar nicht kennengelernt und ich freue mich sehr über die neuen Bekanntschaften! Eure Blogs sind toll und ich freue mich sie gefunden zu haben. Alle Teilnehmer habe ich weiter unten verlinkt, sie sind alle einen Besuch wert.

Ich habe gemerkt dass ich so ein straffes Projekt durchziehen kann – wenn es mir wichtig genug ist. Ich saß teilweise bis kurz vor Mitternacht an meinen Beiträgen um sie noch am entsprechenden Tag veröffentlichen zu können. Ideen und Themen hatte ich immer genug, manchmal scheiterte aber die eine oder andere Umsetzung am Umfang derer. Es gab Tage an denen konnte ich mir keine drei Stunden für den Blog nehmen um ordentlich zu recherchieren, Fotos zu machen und / oder zu bearbeiten, den Blogpost schreiben, usw. Viele spannende Themen sind so in die Warteschlange gekommen. Sie werden aber definitiv noch kommen und den Anspruch erfüllen den ich an mich und meinen Blog stelle.

Ein paar der bisherigen 28 Blogposts hatten trotzdem einen gewissen Rechercheaufwand, zum Beispiel Wer hätte das gedacht? Persönlichkeiten aus Polen oder 5 Kunstwerke die mir wichtig sind. Andere, wie der sehr persönliche Beitrag ADHS im Erwachsenenalter kamen so aus der Seele heraus dass ich sie hundert mal gelesen habe bevor ich sie veröffentlicht habe.

Es gab Tage an denen sind meine Finger über die Tastatur geflogen. Und es gab Tage an denen mir das Schreiben deutlich schwerer fiel. Vor allem die letzte Woche war hart für mich, ich wurde tatsächlich ein bisschen Blog-Müde. Themen hatte ich genug aber nicht mehr so richtig die Ausdauer um mich mehr oder weniger intensiv damit auseinanderzusetzen. Aufgeben war dennoch keine Option.

Insgesamt habe ich eine solide Blog-Organisation aufbauen können. Durch die Kurzfristigkeit des Projekts habe ich nur zwei Beiträge vorplanen können (für die Tage in Dresden), dies möchte ich in Zukunft besser machen und mehr vorplanen. Ich habe mir ein Notizheft zugelegt in dem erste unkonkrete Gedanken aufgeschrieben werden – das macht es später leichter sie zu verbloggen. Mein Blogplanner wurde zu meinem besten Freund, dank ihm behalte ich den Überblick.

Es war mir ebenfalls ganz wichtig meine Leser besser kennezulernen. Danke für Eure Kommentare und E-Mails. Ich weiß jetzt etwas besser was bei Euch gut ankommt, worüber ihr lesen möchtet. Das hat mir enorm geholfen meinem noch recht neuen Blog seine Nische näher zu definieren. Ich sehe damit klarer wohin die Reise mit meinen Blog geht – das wäre ohne die intensive Auseinandersetzung damit so nicht passiert, zumindest nicht so schnell. Und obwohl ich meine Nische weiter verfeiern konnte konnte ich auf der anderen Seite meine Themen vielfältiger aufstellen. Mal sehen wohin mich diese Reise führt.

Wo Licht ist, ist auch Schatten

Auch wenn ich das Projekt sehr positiv bewerte, ein paar Schattenseiten gibt es doch. Durch die tägliche Frage „worüber schreibe ich heute?“ sind andere Dinge in den Hintergrund geraten. Obwohl ich sehr viele tolle Blogger kennengelernt habe konnte ich mir zuletzt nicht mehr so die Zeit nehmen bei ihnen zu lesen. Viel Schreiben und viel Lesen hat nicht richtig gut funktioniert weshalb ich jetzt erstmal einige vernachlässigte Blogs nachlesen werde.

Nicht nur das Blog Lesen habe ich vernachlässigt, auch andere Hobbies kamen zu kurz. Als Mama habe ich nun mal nur die Zeit abends und da ich für einen Blogpost zwischen einer und drei Stunden brauche war keine Luft mehr fürs Häkeln, Lesen oder Serien schauen. Das ging mir leider etwas ab und ich freue mich wieder mehr Zeit dafür zu haben.

Was leider unterwegs verloren gegangen ist ist die polnische Version der Website. Alle Beiträge nochmal zusätzlich ins Polnische zu übersetzen war schlichtweg nicht machbar. Das habe ich die ersten ambitionierten Tage durchgehalten aber schlussendlich fiel es der Zeit einfach zum Opfer. Hier möchte ich ab März wieder ansetzen.

Ich habe mir aber auch einige Ziele gesetzt. Die Challenge hat mir nämlich gezeigt wo ich gerne besser werden möchte. So werde ich mich zum Beispiel mit meiner Spiegelreflexkamera noch näher auseinandersetzen um qualitativ hochwertigere Bilder für den Blog aber auch für meine private Fotosammlung zu bekommen.

Ich danke jedem einzelnen Leser der im Februar den Weg zu mir gefunden hat. Ihr habt mich überwältigt!

Teilnehmer von #29daysofblogging

Martina – http://sunshinesew.wordpress.com // Anne  – http://dubioskop.de/ // Jenni  – www.kunecoco.de //
Mia  – www.miaslittlecorner.ch // Beatrice – www.gedankensprudler.de // Barbara – http://die-photographin.de //
Jana – http://janavar.net // Caro – http://wint3rkind.blogspot.de // Susi – www.thestrangebeauty.net //
Yasemin – www.weltenbewegerin.de // Jenny – www.heyjennypenny.de // Roshana – www.letteloopi.com //
Lisa – www.lebenslounge.com // Johanna – http://www.jo-tanzt.de/ // Vivien – http://aclassymess.com/ //
Hien Tran – https://qlasm.wordpress.com // Miriam – http://www.electrofairy.de/ // Ina – http://iodundnatrium.com/

4 Comments

Sei stolz auf Dich!
Du hast – trotz Kind – mitgehalten. Wäre für mich ein Unding gewesen.
Deswegen…Hut ab!

Liebe Grüsse
Susi

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Danke schön liebe Susi ? aber genau wegen dem Kind kamen einige Beiträge erst kurz vor Mitternacht – aber durchgezogen ist durchgezogen ?

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Hui, ich hätte das nicht durchziehen können. 40 Stunden Job plus jeden Tag einen Beitrag, Social Media und Co: für mich unmöglich. Ich sehe in letzter Zeit oft solche Blog Challenges. Ich kann deine Begeisterung verstehen, dennoch bin ich das lager Slow Blogging. Für mich und meine Leser macht das mehr Sinn, als jeden tag etwas zu veröffentlichen. Mal abgesehen von dem Stress und dem fehlenden Schlaf.

Richtig positiv finde ich, dass du den Aspekt Planung mehr ins Auge gefasst hast. Viele planen zwar, aber zu wenig 😀

Lieben Gruß und weiterhin viel Erfolg ♥

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Hallo Marie, mit einem 40 Stunden Job hätte ich wohl auch keine Chance gehabt. Als Vollzeit-Mama konnte ich es abends schon eher machen. Das Projekt war spannend aber ich bin auch froh dass ich nun zum Slow Blogger zurückkehren kann. Bloggste heute nicht, bloggste morgen. Mit ein bisschen Planung geht das aber durchaus 🙂
Viele Grüße

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