Wiktoria's Life

[Archiv] Vier Wochen Baby-Spaß

Archiv-Beitrag. Erstmalig erschienen am 27. Januar 2015

Hallo zusammen,

heute vor vier Wochen kam mein Mausi auf die Welt … ich kann mich an ein Leben ohne meine Kleine schon gar nicht mehr erinnern. Nur noch ganz dunkel. Da war doch mal was…

Wie geht’s uns inzwischen? Nun, es wird. Die Süße schläft nachts drei bis vier Stunden, will gefüttert werden und dann schläft sie nochmal zwei Stunden. Die 3 Uhr Fütterung macht mir wenig aus, bei der 4 bzw 5 Uhr Fütterung bin ich schon deutlich schlechter beeinander (merke: ich brauche mindestens 3 Stunden Schlaf am Stück um ansprechbar zu sein).

Unseren Alltag rocken wir noch nicht ganz so toll wie ich es mir wünschen würde – vielleicht verlange ich aber auch einfach noch zu viel von uns nach der kurzen Zeit. Duschen schaffe ich erst irgendwann gegen 11 Uhr, meistens begleitet von einem schwer protestierendem Kind in der Wippe im Bad. Wäsche waschen klappt soweit… naja, nächstes Thema. 🙂

Das Hauptproblem ist tagsüber einfach das, dass die kleine Lady sich mit Hand und Fuß gegen das Einschlafen wehrt. Sobald sie wegdämmert und jetzt wirklich langsam einschlafen könnte wird sie panisch wach – sie könnte ja was verpassen… Das führt dazu dass ich im Laufe des Nachmittages ein immer schlechter gelauntes Kind habe, mit roten Augen und fiepsiger Stimme. Abends wenn der Papa nach Hause kommt ist das Frollein dann so richtig mies drauf. Zum Glück lässt sich Daddys little girl gut vom Papa trösten.

Seit ein paar Tagen probiere ich tagsüber das Pucken aus – damit schläft sie immerhin mal ein. Aussagen über die Qualität des Schlafes traue ich mich noch nicht zu bringen.

Dann haben wir die erste große Veränderung in unserem doch noch recht jungen Leben. Die Mama – also ich – hat nämlich festgestellt, dass Stillen doch nicht so toll ist wie erhofft / erwartet / gewünscht. Ich bekomme davon böse Rücken- und Kopfschmerzen (ich finde mit meinem krummen und verdrehten Rücken einfach keine Position die ich bequem finde), mich nervt es, es fremdelt sogar ein bisschen und es stärkt kein bisschen die Mama-Tochter-Beziehung. Es ist einfach nur lästig.
Drei Tage habe ich diesen Gedanken mit mir herum getragen (begleitet von dem schlechtesten Gewissen meines Lebens). Gestern habe ich es dann meiner Hebamme „gebeichtet“ – sie hat es schon die ganze Zeit geahnt und hat nur darauf gewartet bis ich Zweifel am Stillen anmelde. Nach einem langen Gespräch haben wir uns darauf verständigt dass ich es mal mit Flaschenmilch versuche. Mein jetziger Plan ist es nach Lust und Laune zu stillen (jedes zweite mal vielleicht) und ansonsten die Flasche zu geben. Ich probiere jetzt einfach mal aus was uns und mir zusagt. Vielleicht gebe ich der Mausi zur Nacht abgepumpte Muttermilch und tue mir so den nächtlichen Still-Stress nicht an? Vielleicht finde ich nach wenigen Tagen Stillen nachts doch unkomplizierter als die Flasche zuzubereiten? Ich werde mich jetzt ausprobieren und schauen wohin unsere persönliche Reise geht.

Heute gegen 12 Uhr gabs dann auch schon die erste Flasche mit 100 ml. Davon getrunken hat meine kleine Dame 85 ml. Anschließend ist sie ins Milch-Koma gefallen. Ich dachte schon: hej, sooo einfach geht das?
Zu früh gefreut, um 13 Uhr ging das Theater wieder los, lautstark wurde – tatsächlich!!! – Hunger angemeldet. Also habe ich ihr die Brust gegeben, die meine kleine menschliche Milchpumpe in 5 Minuten gemolken hat um mir wieder unter der Brust wegzupennen.
Leider kam sie nicht wirklich zur Ruhe weshalb ich sie gewickelt habe (die Windel voller Pipi hat bald so viel gewogen wie mein Kind selbst) und gepuckt habe. Jetzt hoffe ich dass die Kleine endlich einschläft und auch mal bisschen mehr als eine Stunde durchhält…

So viel erstmal von uns… es bleibt auf jeden Fall spannend wie unser Milch-Projekt weiter geht.

Viele Grüße

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