Wiktoria's Life

[Türchen 12]: TheStrangeBeauty – Weihnachten, was sonst?

Mein Blog heißt:  TheStrangebeautyBlogger | Crafter | Foodie | Booklover

Hier findet ihr michthestrangebeauty.net

Ich heiße: Susanne Remm

Ich bin: 52, EU-Rentnerin durch eine Lungenerkrankung. Hobbies sind meine Tiere, der Wald, die Bücher, die ich lese. Ich koche gerne – vegetarisch und auch mal vegan.Ich stricke, male, bastele, häkele und habe zu viele Hobbies. Und ich kann nicht an Wolle, Stiften und Bastelkram vorbeigehen. Küchengeräte zählen nun auch zu den neuen Suchtfaktoren…

So lange blogge ich schon: Seit 1998 unter versch. Domains und Anbietern. Die Themen haben sich wie die Blogs mit mir verändert. Seit ein paar Jahren bin ich angekommen und betreibe die Domain thestrangebeauty.net – Die andere Schönheit. Denn was schön ist, ist objektiv, anders… so wie ich.

Darüber blogge ich: Ich  blogge über mein Leben – die Krankheit, die mich beeinflusst – die Bücher die ich lese und werfe auch einmal Rezepte in die Runde. Ich zeige meine Strickereien und Basteleien oder auch mal Fotos und Apss, die ich entdeckt habe. Der Blog ist so kunterbunt wie ich, denn wir passen beide in keine Schublade 🙂

Es gibt mich außerdem auf instagram – was ich sehr liebe – und die thestrangebeauty.net Seite ist auch wie ich mit einem privaten Profil auf fb vertreten.

Weihnachten – was sonst?

xmasmaus
thestrangebeauty.net

In meiner Kindheit war Weihnachten ein tolles und geheimnisvolles Erlebnis.
Ich durfte nicht ins Zimmer rein „linsen“, das Schlüsselloch wurde verhängt und wenn das Glöckchen ertönte, dann hippelte ich aufgeregt von einem Fuß auf den anderen und freute mich auf das Glitzern am Baum und auf die erhofften Geschenke. Das Fenster war immer offen, also ob das Christkind gerade raus wäre. Und ich bin mir sicher, mich zu erinnern, dass ich minimum einmal Fußstapfen auf der Fensterbank fand.

Die Geschenke waren solange toll, wie meine Oma noch lebte. Sie horchte das ganze Jahr zu, machte sich kleine Notizen und überraschte mich dann wirklich mit einem meiner Lieblingswünsche. Sie machte mir auch klar, dass es an Weihnachten nicht nur ums schenken und beschenkt werden geht. Sondern um Liebe und Zusammengehörigkeit. Ich liebte den Extraknuddler, der an diesem Abend für mich abfiel und die extra lange Geschichte, die vorgelesen wurde.

Als sie starb übernahm meine Mutter die Funktion der Geschenkebeschafferin. Mehr war es leider nicht. Sie sah etwas und kaufte es. In den seltensten Fällen war es ein Herzenswunsch, zumal die finanziellen Möglichkeiten beschränkt waren. Sie wunderte sich dann, dass ich nicht himmelhochjauchzend vor ihr stand, sondern nur ein artiges „Danke“ herausbrachte. Ein armes Kind in den 1960ern zu sein, war nicht wirklich leicht.

Als ich meinen Mann kennen lernte, feierten wir die ersten Weihnachten noch mit meiner Mutter zusammen. Irgendwann beschloss mein Mann, dass Weihnachten wie Geburtstage unnötig waren. „Kauf Dir was Du willst – egal wann.“
Dass ich mich über eine kleine Überraschung gefreut hätte, das ging irgendwie an ihm vorbei. Ich war immer irgendwie bemüht, eine Kleinigkeit für ihn besorgt zu haben. Er hat sich tierisch darüber gefreut, zumal er es nicht erwartet hatte. Ich habe den Christbaum geschmückt, manchmal nur mit Kleinigkeiten wie bunten Bändern und einer Lichterkette und mich gefreut wie ein Kind. Ich war kreativ, wenn auch nur im Kleinen.

Ich fing an Elche zu sammeln – bis heute eine meiner Leidenschaften, zumal sie nicht unbedingt was mit Weihnachten zu tun haben.

Mein Mann ist letztes Jahr verstorben und so feiere ich Weihnachten alleine (Nicht ganz, denn da sind ja noch Hund und Katz und die Freunde, die mich anrufen oder eingeladen haben). Ich habe mir eine dezente Deko ausgedacht, die sowohl weihnachtlich als auch ganzjährig ist. Dezent, nicht zuviel, hauptsächlich in Holz. Kann nach Weihnachten stehen bleiben und weiter mein Auge erfreuen.
Und ein Weihnachtsgeschenk gibt es auch für mich. Ich habe mir den Philipps Pastamaker gegönnt. Er kommt zwar erst im Januar. Aber ich warte gerne.  Ich wollte ihn schon, seit er auf dem Markt ist, besitzen. Ein Herzenswunsch sozusagen. Das muss man sich manchmal einfach gönnen.

Ich hoffe, Dein Weihnachtsfest wird genauso wunderbar wie meines. Denke dran, dass materielle Geschenke nicht alles sind. Die Zeit, die wir mit unseren Lieben verbringen, ist das kostbarste, was es gibt. Weihnachten ist nicht die Playstation oder das nagelneue Handy. Weihnachten ist Liebe – mit den Menschen, die Dich lieben.

Alles Liebe Susi

3 Comments

Gänsehaut, danke für diesen Einblick
Und frohe Weihnachten ?

Reply

Dankeschön.

Reply

Obwohl ich selbst nicht Weihnachten feiere, finde ich es doch immer wieder interessant, was „Weihnachten“ für andere bedeutet.

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